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Sonstiges
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Geschrieben von: Nicole Rieß
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Meine zweite dienstliche Reise führte mich am Donnerstag Abend (Fronleichnam) nach Stuttgart - aber nur, um dort im Intercity-Hotel zu übernachten. Netterweise muss man übrigens nicht mal den Bahnhof verlassen, um dorthin zu kommen. Allerdings wusste ich das nicht ...
Die eigentliche Reise begann am Freitag um 8 Uhr - es ging mit dem Bus nach Leipzig. Und zwar nicht mit irgendeinem Bus, sondern mit dem Setra S 416 HDH, einem Fünf-Sterne-Mobil mit super Service und gaaanz viel Beinfreiheit. So kann Busreisen Spaß machen.
Mittags wurden wir im fränkischen Kleedorf verwöhnt, auf der Weiterfahrt dann von Kabarettist Meigel Hoffmann, und am Nachmittag erreichten wir Leipzig, wo wir Zimmer im Seaside Park-Hotel gleich am Hauptbahnhof bezogen.
Am Freitag und Samstag haben wir einiges erlebt: Stadtrundgang und Stadtrundfahrt mit allem Drum und Dran, eine Bootsfahrt durch Plagwitz (wo ich gern wohnen würde, sollte es mich irgendwann mal wieder nach Leipzig ziehen), einen leckeren Besuch in Auerbachs Keller und ein eher spirituelles Konzert in der Nikolaikirche - im Rahmen des Bach-Fests.
Besonders beeindruckend: mein erster Besuch im Panometer. In dem ehemaligen Gasometer der Stadtwerke hat Yadegar Asisi das Rom von 312 in ein Panorama gefasst. Man hat wirklich das Gefühl, man steht auf dem Kapitolshügel und schaut kilometerweit in die Ferne.
Was wirklich ein bisschen weh tat: Von meiner Uni steht kaum noch was! Ich bin gespannt, wie es hier zur 600-Jahr-Feier 2009 aussehen wird.
Am Samstag Nachmittag ging es zurück. Ich war rechtzeitig in Stuttgart, um den letzten Zug nach Singen um 22.25 Uhr zu erwischen. Der fuhr zwar 15 Minuten zu spät los, holte das aber alles auf, sodass ich zum Glück in Singen noch den Anschluss nach Konstanz erwischt habe und gegen 2 Uhr morgens ins Bett fallen konnte.
Als vorübergehendes Souvenir habe ich mir übrigens einen (überwiegend rechtsseitigen) Sonnenbrand mitgebracht, den ich während des Mittagessens in Kleedorf und während der Bootsrundfahrt erworben habe. Es ist der zweite des Jahres - man erinnere sich: den ersten hatte ich aus Montreux mitgebracht - und hoffentlich der letzte. Ab jetzt nehme ich immer Sonnencreme und bleibe im Schatten, wenn ich es irgendwie einrichten kann.
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