25 Nov 2008 |
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| Meine Rückreise von Bristol nach Konstanz am vorgestrigen Sonntag war in der Tat ereignisreich. Los ging's am späten Vormittag im Bus (zuerst von Bristol nach London, mit leichter verspäteter Ankunft und einem folgenden hektischen Mittagessen an der Victoria Station; dann vom Zentrum zum Flughafen Stansted mit einem Busfahrer, den ich im Vergleich zu dem, der auf meiner Hinreise am Steuer saß, als lahm bezeichnen würde) - soweit noch alles im grünen Bereich.
In Stansted, wo ich vorbildliche zwei Stunden vor Abflug eintraf (um 16.40 Uhr), konnte ich wie gewohnt nicht einchecken, weil ich in der Buchung meinen Namen genauso geschrieben habe, wie er im Ausweis steht. Leider war die Schlange am Ticket-Sales-Schalter endlos lang, und ich habe allein dort mehr als eine halbe Stunde verbracht, damit sich eine RyanAir-Mitarbeiterin dann eine halbe Minute Zeit nimmt, um meine Buchung trotz des "ß" freizuschalten. Wenigstens funktionierte dann der Check-in. In den nächsten Schlangen durfte ich dann am "Bag drop only" und an der Sicherheitskontrolle stehen, wo zu allem Überfluss zuerst der Beutel mit meinen Flüssigkeiten aussortiert wurde, weil ich dort auch meine batteriebetriebende Zahnbürste hineingepackt hatte. Zum Glück hat sich das schnell von selbst geklärt. Was mich nicht daran hinderte, mich dann noch auf der Damentoilette in eine Schlange zu stellen und schließlich zum Gate zu hetzen, weil das Boarding schon um 18 Uhr beginnen sollte.
Tat es nicht - aber in Friedrichshafen sind wir trotz allem pünktlich gelandet, und das inmitten eines heftigen Schneegestöbers. Leider - denn so musste ich noch eine Stunde bis zur Abfahrt des Zugs warten, der aber - ebenso wie der Anschluss in Friedrichshafen Stadt - immerhin super pünktlich war. Das konnte man vom Schienenersatzverkehr, der um Mitternacht von Radolfzell nach Konstanz fahren sollte, leider nicht sagen: Der Bus tauchte gar nicht erst auf. Erst eine Stunde später kam der nächste, nachdem wir uns in der Kälte die Beine in den Bauch gestanden hatten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, musste ich meinen Rollkoffer dann vom Bahnhof Petershausen durch etliche Zentimeter Neuschnee nach Hause ziehen-tragen.
Was bin ich froh, wenn Thorsten sesshaft wird und diese Reiserei ein Ende hat!
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