04 May 2010 |
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Zum Glück kann ich mir privat und größtenteils auch beruflich aussuchen, welche Software ich verwenden möchte. Und - soweit keine Überraschung - ich gebe eigentlich immer freien Lösungen ganz klar den Vorzug vor geschlossenen Systemen. Wie gut diese Wahl ist kriegt man selten einmal vor Augen geführt, aber ab und zu dann doch. Letzte Woche kam ich an der Uni in den "Genuss", Lizenzpflichtige Software installieren zu dürfen. Die Überprüfung einer Lizenz funktioniert dabei über einen selbst zu installierenden Lizenzserver mit einer obskuren Lizenzserver-Software (ein binary Daemon, der auf unserem Produktivsystem laufen muss. Toll. Danke, Macrovision, für dieses Geschenk an die Menschheit.). Und nicht nur dass dieser Lizenzserver-Kram praktisch unbenutzbar ist, nein, er muss auch auf einem dedizierten Server laufen (nicht etwa in einer virtuellen Maschine, was den ganzen Sch*ß etwas erträglicher machen würde), und es müssen in der Firewall auch diverse Ports auf diesem Server freigegeben werden. Welche Ports? Nun ja. Das erfährt man auf Anfrage beim Support und selbst die wissen es dann nicht genau. Wie man es machen muss, das muss man sich dann alles aus diversen Supportforen selbst zusammenstöppeln. Alles in allem ein riesiger Haufen Bockmist, der mich um die wertvolle vergeudete Lebenszeit trauern lässt und der mich sicher sein lässt: freiwillig werde ich mir so etwas definitiv niemals antun! Tags:
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| Last Updated on Tuesday, 04 May 2010 14:42 |















